Transparente Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil

Der „War for Talents“ hat längst begonnen. Neben einem ausgezeichneten Image und attraktiven Gehaltspaket lesen Bewerber heute vor allem „zwischen“ den Zeilen von Stellenausschreibungen. Früher reichte ein langer Titel auf der Visitenkarte und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, um zahlreiche qualifizierte Bewerber anzulocken. Macht und Status waren sehr gefragt. Die junge Generation Y stellt jedoch heute völlig neue Anforderungen an einen Arbeitgeber bei der Stellensuche. Arbeitnehmer möchten vor allem selbstbestimmt arbeiten und Verantwortung übernehmen. Die Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz hat für sie eine größere Bedeutung als ein sicheres Arbeitsverhältnis.

Bewerber setzen sich zunehmend mit der Persönlichkeit von Unternehmen bei der Jobsuche auseinander. Fragen wie diese werden mir immer öfters gestellt:

- Welche zusätzlichen Benefits bietet mir der neue Arbeitgeber, gibt es ein Jobticket, Mitarbeiterrabatte, Sportprogramme etc.?

- Habe ich Freiraum bei der Arbeitszeitgestaltung bzw. sind Home Office Tage möglich?

- Haben Sie weitere Informationen zur Unternehmenspersönlichkeit für mich oder ein Leitbild?

- Wissen Sie welche Werte und Führungsstile dort gelebt werden?

- Wo finde ich weitere Anhaltspunkte zur Unternehmenskultur – ist sie für mich sichtbar und glaubwürdig? Oder alles „Mehr Schein als Sein“?

Durch meine langjährige Beratertätigkeit kann ist nur bestätigen, dass Arbeitgeber mit einem authentischen Bild und einer offenen, nach außen gerichteten Kommunikation die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Denn: An ein sympathisches Gesicht erinnert man sich gerne. Genauso verhält es sich mit einer positiv besetzten Arbeitgebermarke. Ein Unternehmen mit Wohlfühlatmosphäre, das man auch Freunden und Bekannten mit gutem Gewissen weiterempfehlen würde. Eine offene und transparente Unternehmenskultur ist dafür zwingend erforderlich. Werte und Verhaltensweisen müssen dabei nicht nur innerhalb der Strukturen gelebt sondern vor allem nach außen, hin zum Bewerber kommuniziert werden. Tue Gutes und rede darüber!

Junge Start-Ups oder kleine Unternehmen sind bei ihren Stellenbeschreibungen äußerst kreativ und ganz bestimmt für viele ein Best-Practice. Neben einzigartigen Vorzügen, wie zum Beispiel täglich frisches Obst am Arbeitsplatz oder „Hier kocht einmal die Woche der Chef persönlich“ verweisen sie auf ihren Blog mit Bewerbungstipps oder die Sozialen Medien für nähere Details zum Aufgabengebiet. Dort finden sich auch vom letzten Firmenevent an der Nordsee einige Fotos, auf denen gemeinsam der letzte Geschäftserfolg gefeiert wurde. Oder man erhält einen Einblick in das bunt dekorierte Büro oder die gemütliche Kaffeeecke, an der man sich öfters mal zu einem spontanen Meeting trifft. Auch die Dankes-Mail des CEO an die komplette Mannschaft zeigt, dass hier eine offene Kultur und Wertschätzung des Einzelnen gelebt wird. Der Bewerber erfährt vieles über die Projektarbeit, Teamwork, sowie den unkomplizierten Bürostyle. Der Spirit des Hauses wird sichtbar und spürbar.

Unternehmen, die sich auch mal in die Karten schauen lassen, sorgen für Aufmerksamkeit unter den Jobsuchenden. Gemeinschaftliches Miteinander, Fairness, aktives Zuhören und Kommunikation auf allen Unternehmensebenen sollten nicht nur leere Versprechen sein. Mit einer transparenten und authentischen Unternehmenskultur und einer einzigartigen Positionierung als Arbeitgeber gehen Sie garantiert als Sieger aus dem „War for Talents“ hervor. Ich unterstütze Sie gerne mit meinem Know-How dabei ein glaubwürdiges Bild von Ihrem Unternehmen für den Arbeitsmarkt zu schaffen.

Herzlichst, Ihre Nicole Broockmann

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