Mit einem Klick zum Traumjob? – Die Herausforderungen des Mobile Recruitings

Aktuelle Studien zeigen, dass bis zu 50 Prozent der Karriereinteressierten ihre Jobsuche unterwegs über ihr Smartphone erledigen. Unternehmen können bei Kandidaten punkten, indem sie ihre Karriereseiten mobil optimiert darstellen oder Kurzbewerbungen via XING Profil oder LinkedIn ermöglichen. Junge Zielgruppen bewerten diese Vorgehensweise als modern und zukunftsfähig, setzen es bei vielen Unternehmen bereits voraus. Einen neuen Job zu finden soll demnach genauso leicht sein, wie die Shoppingtour im Netz. Vom Stellenangebot bis hin zum fertig ausgefüllten Bewerbungsformular: alles schnell und von überall mit dem Smartphone ausführbar, soweit die Theorie.

Viele Kandidaten, die ich betreue, berichten mir aber von anderen Erfahrungen in Sachen Mobile Recruiting. Sie stellen immer wieder fest, dass die Hälfte der Online-Bewerbungsformulare noch gar nicht mit dem Smartphone bedienbar ist. Lediglich können Jobanzeigen als PDF abgespeichert oder per Mail ans eigene Postfach geschickt werden. Aber auch diese werden leider nicht immer mobil optimiert dargestellt, so dass die Jobsuche schon frustrierend beginnt. Nur wenige große Unternehmen bieten heute die bereits erwähnten One-Click-Bewerbung an, beim Mittelstand sucht man diesen Service häufig noch vergebens. Hals über Kopf an der Haltestelle eine Kurzbewerbung einreichen, klingt erstmal verführerisch. Doch wenn die Qualität der Bewerbungsunterlagen leidet, verbaut man sich schnell die Aussicht auf den lang ersehnten Job. Daher sollte man sich für die Erstellung von Lebenslauf und Anschreiben weiterhin gesondert Zeit nehmen und diese an PC oder Laptop in Ruhe schreiben.

Sind Unternehmen im Bereich Mobile Recruiting zeitgemäß aufgestellt und setzen die passenden Techniken dafür ein, erhalten sie eine breite Masse an Bewerbungen auf eine Ausschreibung. Diese zu sichten und einen Perfect Match für die ausgeschriebene Stelle zu finden, kann trotzdem mehrere Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Viele Jobsuchende erwarten aber eine unmittelbare Reaktion auf ihre Bewerbung. Oft erlebe ich es, dass in Stellenanzeigen kein Ansprechpartner für Rückfragen genannt wird oder dies auch gar nicht gewünscht ist. Im Hinblick auf die Bildung einer starken Arbeitgebermarke ein echter Fauxpas. Manchmal erhalten Bewerber auch gar keine Rückmeldung auf ihre Bewerbung. Passiert das häufiger hintereinander sind Unzufriedenheit und fehlende Motivation bei der Stellensuche vorprogrammiert. So verlieren Kandidaten auch bei attraktiven Angeboten schnell wieder das Interesse und schauen sich lieber nach anderen Arbeitgebern im Wettbewerbsumfeld um.

Sie möchten sich beruflich verändern und favorisieren jedoch bei der Jobsuche einen persönlichen Kontakt? Gerne unterstütze ich Sie dabei, ein klares Profil zu erstellen. Wir definieren gemeinsam Ihre Kompetenzen und Stärken, sowie Ihre Motive und Wertvorstellungen an einen neuen Arbeitgeber. Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen!

Ich wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche,

Ihre Nicole Broockmann

 

 

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